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<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de"><title>&#xAB;Zur Lage der Welt&#xBB;</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://weltblog.espace.ch/"/><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://weltblog.espace.ch/atom/"/><updated>2006-04-28T18:42:39Z</updated><id>http://weltblog.espace.ch/</id><subtitle>eBund Weblog zur Lage der Welt</subtitle><generator>http://www.kaywa.com/?v=1.0</generator><rights>Copyright by KAYWA AG - Services for the mobile Internet</rights><entry><title>Hasta siempre</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://weltblog.espace.ch/lateinamerika_1/hasta-siempre.html"/><id>http://weltblog.espace.ch/lateinamerika_1/hasta-siempre.html</id><published>2006-04-28T18:42:39Z</published><updated>2006-04-28T18:42:39Z</updated><summary>So long und herzlichen Dank an unsere Fans. Ich bedauere es auch sehr, dass der blog eingestellt wird, denn ich habe hier...</summary><author><name>Sandra Weiss</name></author><contributor><name>Sandra Weiss</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">So long und herzlichen Dank an unsere Fans. Ich bedauere es auch sehr, dass der blog eingestellt wird, denn ich habe hier immer sehr gerne geschrieben und diskutiert.<br xmlns=""/>
Es best&#xE4;tigt sich mal wieder die Tendenz, dass die Weite Welt eben keine Chance hat gegen solch gewichtige Dinge wie Fussball oder Heimatkultur....Es wundert mich ehrlich gesagt nicht, stimmt mich aber traurig und nachdenklich. Je st&#xE4;rker die Welt zusammenw&#xE4;chst, je mehr sich alle Aspekte unseres Lebens globalisieren, desto mehr ziehen wir uns offenbar auf die eigene Scholle zur&#xFC;ck.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Off Topic: Mit Mathematik zum Traumjob</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://weltblog.espace.ch/lateinamerika_1/off-topic-mit-mathematik-zum-traumjob.html"/><id>http://weltblog.espace.ch/lateinamerika_1/off-topic-mit-mathematik-zum-traumjob.html</id><published>2006-04-02T13:25:32Z</published><updated>2006-04-02T13:25:32Z</updated><summary>Die Zeiten werden ja bekanntlich auch f&#xFC;r uns Journalisten h&#xE4;rter, der Geldbeutel immer schm&#xE4;ler und der Druck...</summary><author><name>Sandra Weiss</name></author><contributor><name>Sandra Weiss</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Die Zeiten werden ja bekanntlich auch f&#xFC;r uns Journalisten h&#xE4;rter, der Geldbeutel immer schm&#xE4;ler und der Druck immer gr&#xF6;&#xDF;er.<br xmlns=""/>
Nun bin ich in meiner Verzweiflung in "<a xmlns="" href="http://www.pagina12.com.ar/diario/contratapa/13-64879-2006-03-29.html" target="_self">P&#xE1;gina 12"</a> auf einen ebenso genialen wie einfachen, mathematischen Trick gesto&#xDF;en, wie man in K&#xFC;rze einen anderen, endlich mal gut dotierten Job findet.....:-)))))<br xmlns=""/>
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Hier eine kurze &#xDC;bersetzung: wir besorgen uns eine Datenbank von 128.000 einschl&#xE4;gigen Wirtschafts-Adressen und suchen uns eine B&#xF6;rsenaktie oder eine Devise (z.B. den Dollar) oder Commodity (Gold) raus. Dann schreiben wir am ersten Tag der H&#xE4;lfte (64.000), dass der Dollar steigt, der anderen H&#xE4;lfte, dass er f&#xE4;llt. Wenn er steigt, nehmen wir von den 64.000, bei denen wir recht hatten, wieder die H&#xE4;lfte und wiederholen dasselbe usw. So eine ganze Woche lang, und am Freitag bleiben dann 4000 &#xFC;brig, bei denen wir die ganze Woche recht hatten. Wenn wir denen jetzt eine Mail schreiben und unsere Dienste f&#xFC;r - bsplsweise 500 Dollar im Monat anbieten - k&#xF6;nnen wir uns h&#xF6;chstwahrscheinlich f&#xFC;r den Rest unseres Lebens auf einem netten Finanzpolster ausruhen.<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Freihandels versus politische Integration- Abriss einer aktuellen Debatte</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://weltblog.espace.ch/lateinamerika_1/freihandels-versus-politische-integration--abriss-einer-aktuellen-debatte.html"/><id>http://weltblog.espace.ch/lateinamerika_1/freihandels-versus-politische-integration--abriss-einer-aktuellen-debatte.html</id><published>2006-03-25T16:07:14Z</published><updated>2006-03-25T16:07:14Z</updated><summary>US-Gegenspieler Mercosur steckt in der Krise
- Nationalismus gewinnt Oberhand &#xFC;ber Integrationsbem&#xFC;hungen in...</summary><author><name>Sandra Weiss</name></author><contributor><name>Sandra Weiss</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">US-Gegenspieler Mercosur steckt in der Krise<br xmlns=""/>
- Nationalismus gewinnt Oberhand &#xFC;ber Integrationsbem&#xFC;hungen in S&#xFC;damerika<br xmlns=""/>
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Von Sandra Weiss<br xmlns=""/>
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Montevideo. Vor drei Monaten noch trumpften die S&#xFC;damerikaner gro&#xDF; auf und lie&#xDF;en Washington im Regen stehen: beim Amerika-Gipfel in Mar del Plata scheiterte die von den USA vorangetriebene Wiederbelebung der gesamtamerikanischen Freihandelszone (Alca) am Widerstand Venezuelas und der Mercosur-L&#xE4;nder Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Und einen Monat sp&#xE4;ter trat Venezuela mit Pauken und Trompeten dem Mercosur bei, um dem Gemeinsamen S&#xFC;damerikanischen Markt einen "politischeren Anstrich" zu geben und der "imperialistischen Au&#xDF;enpolitik der USA" die Stirn zu bieten. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet: diese Woche beendeten die USA erfolgreich die Freihandelsgespr&#xE4;che mit Kolumbien, mit Peru wurden die Verhandlungen vor kurzem abgeschlossen, und das Abkommen mit Mittelamerika wurde au&#xDF;er in Costa Rica &#xFC;berall schon ratifiziert. Der Mercosur indessen reibt sich an internen Streitigkeiten auf und droht, an seinen eigenen Widerspr&#xFC;chen zu scheitern. "Die Mystik der Integration geht verloren", f&#xFC;rchtet der Generalsekret&#xE4;r des Lateinamerikanischen Integrationsb&#xFC;ndnisses (Aladi), Didier Opertti. Seinen Statistiken zufolge sank der Handel innerhalb des Mercosur von 40 Milliarden Dollar im Jahr 1998 auf 21 Milliarden im Vorjahr.<br xmlns=""/>
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"W&#xE4;hrend Alca und auch die Nordamerikanische Freihandelszone zwischen Kanada, Mexiko und den USA eine rein wirtschaftliche Angelegenheit ohne politische Ambitionen sind, ist der Mercosur ein politisches Projekt ohne wirtschaftliche Relevanz", bringt es der Journalist Victor Flores auf den Punkt. Wenn es dem Mercosur nicht bald gel&#xE4;nge, seine internen Handelsbarrieren zu beseitigen und sich zu &#xF6;ffnen, werde er Mitglieder verlieren und zu einer irrelevanten B&#xFC;rokratie verkommen, warnte auch der Analyst Andres Oppenheimer im "Miami Herald". Die Krise kommt denkbar unpassend: im Mai findet in Wien der n&#xE4;chste EU-Lateinamerikagipfel statt, bei dem eigentlich die vor &#xFC;ber zehn Jahren begonnenen Verhandlungen &#xFC;ber ein Handelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur unter Dach und Fach gebracht werden sollten. "Wenn nicht schnell etwas passiert, werden wir scheitern", warnte Spaniens Au&#xDF;enminister Miguel Angel Moratinos neulich bei einem Besuch in Buenos Aires. Die Verhandlungen stocken allerdings nicht nur wegen der internen Konflikte des Mercosur, sondern auch wegen des EU-Agrarprotektionismus.<br xmlns=""/>
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Zu den traditionellen Handelskonflikten innerhalb des Mercosur, der bis heute kein Gemeinsamer Markt und eine nur unvollst&#xE4;ndige Freihandelszone ist, kam in den vergangenen Monaten politischer Z&#xFC;ndstoff hinzu. Zankapfel zwischen Argentinien und Uruguay ist der Bau zweier Papierfabriken auf uruguayischer Seite am gemeinsamen Grenzfluss. Die Argentinier bef&#xFC;rchten Umweltverschmutzung, beklagen, nicht konsultiert worden zu sein und drohen mit dem Gang zum Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Au&#xDF;erdem blockieren Anwohner und Umweltsch&#xFC;tzer seit Monaten die Grenzbr&#xFC;cke, die nahe der Papierfabriken die beiden L&#xE4;nder verbindet. Uruguay f&#xFC;hlt sich vom gro&#xDF;en Nachbarn geg&#xE4;ngelt, hat damit gedroht, eigenst&#xE4;ndig bilaterale Freihandelsgespr&#xE4;che mit den USA aufzunehmen und bat die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) um Vermittlung. Dem erst vor kurzem eingerichteten Mercosur-Schiedsgericht hingegen traut offenbar keiner der Beteiligten eine Schlichtung zu. "Den Mercosur gibt es nicht", sentenzierte Uruguays Staatschef Tabare Vazquez in einer Kabinettssitzung erbost angesichts der brasilianischen und institutionellen Funkstille.<br xmlns=""/>
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&#xDC;berraschend mutet diese Krise des Mercosur vor dem ideologischen Hintergrund der beteiligten Regierungen an: bis auf Paraguay werden alle Mitgliedsl&#xE4;ndern von linken Staatschefs regiert, die sich eine St&#xE4;rkung des Regionalb&#xFC;ndnisses auf die Fahnen geschrieben haben. Doch offenbar war der ideologische Einklang nur kurzzeitig in der Lage, die tiefer liegenden Interessenskonflikte zu &#xFC;bert&#xF6;nen. "Diese Regierung eint zwar der Antiimperialismus, aber ihr Protektionismus und Nationalismus bergen Konfliktpotenzial", schreibt der Mercosur-Spezialist Carlos Montero in seinem Bulletin "Sintesis".<br xmlns=""/>
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Der Mercosur wurde 1992 bereit mit strukturellen Problemem aus der Taufe gehoben: Die Kleinstaaten Uruguay und Paraguay waren von Anfang an die Juniorpartner und werden bis heute von den beiden Gro&#xDF;en vor vollendete Tatsachen gestellt. Bei Konflikten trefen sich die Pr&#xE4;sidenten Argentiniens und Brasiliens, handeln einen Kompromiss aus und erkl&#xE4;ren das Problem f&#xFC;r gel&#xF6;st. Nachdem es in Argentinien wirtschaftlich bergab ging, ist heute Brasiliens &#xDC;bergewicht im Mercosur erdr&#xFC;ckend. Die brasilianischen Unternehmer, die im Schutz des Protektionismus gro&#xDF; wurden, sehen im Mercosur einen nat&#xFC;rlichen Absatzmarkt; f&#xFC;r die brasilianische Regierung ist er ein politisches Sprungbrett zur Profilierung als Regionalmacht &#x2013; ohne dabei gro&#xDF;e Zugest&#xE4;ndnisse zu machen. Von der Aufnahme Venezuelas erhofften sich die &#xFC;brigen Partnerl&#xE4;nder ein Gegengewicht. Daraus k&#xF6;nnte jedoch ein Boomerang werden, wie Carlos Montero warnt: "Chavez hat ein eigenes Integrationsprojekt &#x2013; Alba, das er mit Hilfe billiger Roh&#xF6;lexporte und Petrodollars vorantreibt und mit dem er den Mercosur und die Andengemeinschaft schw&#xE4;cht."<br xmlns=""/>
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<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Globalisierung und Schrott</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://weltblog.espace.ch/berlin/globalisierung-und-schrott.html"/><id>http://weltblog.espace.ch/berlin/globalisierung-und-schrott.html</id><published>2006-03-20T12:51:42Z</published><updated>2006-03-20T12:51:42Z</updated><summary>&#xAB;Globalisierung&#xBB;, heisst es in einem Lehrbuch, &#xAB;bezeichnet die Tatsache, dass Menschen damit konfrontiert sind,...</summary><author><name>Markus Sch&#xFC;tz</name></author><contributor><name>Markus Sch&#xFC;tz</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&#xAB;Globalisierung&#xBB;, heisst es in einem Lehrbuch, &#xAB;bezeichnet die Tatsache, dass Menschen damit konfrontiert sind, sozialen Raum und historische Zeit zu teilen.&#xBB; Diese Definition klingt zun&#xE4;chst mal abstrakt, aber wenn man genauer hinsieht, findet man die Spuren dieses Prozesses inzwischen nicht nur im Ausland- oder Wirtschaftsteil der Zeitung Ihres Vertrauens, sondern auch in den Lokalnachrichten. Berlin etwa klagt zurzeit &#xFC;ber Graffiti-K&#xFC;nstler, die Filzschreiber mit Flusss&#xE4;ure f&#xFC;llen, um damit ihre Tags in die Scheiben von U-Bahn-Wagen zu &#xE4;tzen - eine gef&#xE4;hrliche Praxis, da die D&#xE4;mpfe dieser S&#xE4;ure hoch giftig sind und in der Folge bereits U-Bahn-Stationen f&#xFC;r den Verkehr gesperrt werden mussten. Und woher haben die Untergrundk&#xFC;nstler diese Technik? &#xAB;Dass von Scratchern auch S&#xE4;ure benutzt werde, dieses Ph&#xE4;nomen, so die Polizei, komme aus der Schweiz. Dort klagten bereits vor drei Jahren Nahverkehrsbetriebe dar&#xFC;ber&#xBB;, <a xmlns="" href="%E2%80%9Chttp://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0318/lokales/0036/index.html?keywords=scratcher;ok=OK%21;match=strict;author=;ressort=;von=;bis=;mark=scratcher%20scr%E4tcher%E2%80%9C" target="&#x201C;_blank&#x201C;"><b>weiss</b></a> die &#xAB;Berliner Zeitung&#xBB;.<br xmlns=""/>
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Nun mag der kulturelle Austausch zwischen der Schweiz und Deutschland bei Preisen von 5.99 Euro f&#xFC;r einen einfachen Flug nicht unbedingt ein Beleg sein f&#xFC;r die Auswirkungen der Globalisierung, aber auch wenn man den Massstab ein wenig verkleinert, findet man ihre Spuren noch unter &#xAB;Vermischtes&#xBB;. So verschwand s&#xFC;dlich von Berlin k&#xFC;rzlich die Metallb&#xFC;ste des Kommunistenf&#xFC;hrers Ernst Th&#xE4;lmann. Zun&#xE4;chst mal ist man wohl geneigt, dahinter einen politischen Akt zu vermuten, aber die Erkl&#xE4;rung ist banaler: Vermutlich waren Altmetall-Diebe am Werk. Die hatten zuvor schon ein Bronze-Wildschwein gefrevelt. Oder aus einem Wohnhaus die Kupfer-Gasleitungen entfernt (und damit einen Gasunfall riskiert), Gully-Deckel geklaut und von der Deutschen Bahn Kabel von den Fahrleitungsmasten demontiert. Ursache f&#xFC;r diesen Metallklau sind die gestiegenen Rohstoffpreise, dies wiederum wird dem Hunger Chinas nach Rohstoffen zugeschrieben.<br xmlns=""/>
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Man hat sich an die Globalisierung als Worth&#xFC;lse gew&#xF6;hnt. Dass man aber ganz allt&#xE4;glich riskiert, auf der Strasse (mangels Gullydeckel) von der Globalisierung bzw. vom Erdboden verschluckt zu werden, oder dass man wider alle politische Entwicklung damit anfangen muss, seine Kommunistenf&#xFC;hrer anzuketten, damit diese nicht geklaut werden, das sind dann schon unerwartete Auswirkungen eines sonst nur abstrakt zu beschreibenden Ph&#xE4;nomens.<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Missbrauch der Moral</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://weltblog.espace.ch/menschenrechte/missbrauch-der-moral.html"/><id>http://weltblog.espace.ch/menschenrechte/missbrauch-der-moral.html</id><published>2006-03-15T20:45:27Z</published><updated>2006-03-15T20:45:27Z</updated><summary>Nun ist also die umstrittene Menschenrechtskommission der UNO reformiert und nennt sich k&#xFC;nftig "Rat f&#xFC;r...</summary><author><name>Sandra Weiss</name></author><contributor><name>Sandra Weiss</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Nun ist also die umstrittene Menschenrechtskommission der UNO reformiert und nennt sich k&#xFC;nftig "Rat f&#xFC;r Menschenrechte". Statt 53 hat er nur noch 47 Mitglieder, es wird ein wenig schwieriger, Mitglied zu werden, aber viel &#xE4;ndern wird sich letztlich nicht. Wie auch, wenn Angeklagte gleichzeitig Richter sind - oder Gesch&#xE4;ftspartner der Richter. Wir werden weiterhin jedes Jahr das entw&#xFC;rdigende Geschacher erleben, den Jahrmarkt, auf dem Menschenrechte getauscht werden gegen Entwicklungshilfe oder irgendein P&#xF6;stchen in der internationalen Diplomatie (siehe auch diesen guten Artikel in der <a xmlns="" href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/807/71736/" target="_self">S&#xFC;ddeutschen</a> dazu). Schade, dass wieder einmal eine Chance auf eine wirkliche Reform vertan wurde. Annans Bilanz f&#xE4;llt sehr mager aus.<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Wundersch&#xF6;nes Kolumbien</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://weltblog.espace.ch/p277.html"/><id>http://weltblog.espace.ch/p277.html</id><published>2006-03-14T17:22:50Z</published><updated>2006-03-14T17:22:50Z</updated><summary>Sch&#xF6;ne Fotos aus einem wundersch&#xF6;nen Land, das nach 40 Jahren leider noch immer keinen Ausweg aus dem...</summary><author><name>Sandra Weiss</name></author><contributor><name>Sandra Weiss</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Sch&#xF6;ne Fotos aus einem wundersch&#xF6;nen Land, das nach 40 Jahren leider noch immer keinen Ausweg aus dem Kriegslabyrinth gefunden hat:<br xmlns=""/>
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<a xmlns="" href="http://eltiempo.terra.com.co/serv/report_grafico/home/index.html" target="_self">Kolumbien</a><br xmlns=""/>
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<img xmlns="" src="http://weltblog.espace.ch/files/images/2006/3/mob135_1142357634.jpg" alt="" title=""/><br xmlns=""/>
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<img xmlns="" src="http://weltblog.espace.ch/files/images/2006/3/mob137_1142357793.jpg" alt="" title=""/><br xmlns=""/>
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<img xmlns="" src="http://weltblog.espace.ch/files/images/2006/3/mob138_1142357829.jpg" alt="" title=""/><img width="80" height="60" border="0" src="http://weltblog.espace.ch/files/images/2006/3/80/mob135_1142357634.jpg"/></div></content></entry><entry><title>Nummern oder Denkm&#xE4;ler?</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://weltblog.espace.ch/p276.html"/><id>http://weltblog.espace.ch/p276.html</id><published>2006-03-10T14:07:44Z</published><updated>2006-03-10T14:07:44Z</updated><summary>Sie sind mir schon gelegentlich aufgefallen, diese merkw&#xFC;rdigen Stra&#xDF;en in Berlin, die als Bezeichnung nur eine...</summary><author><name>Markus Sch&#xFC;tz</name></author><contributor><name>Markus Sch&#xFC;tz</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://weltblog.espace.ch/files/images/2006/3/mob134_1141999907.jpg" alt="Strasse 462" title="Strasse 462" align="left" style="margin-right:10px"/>Sie sind mir schon gelegentlich aufgefallen, diese merkw&#xFC;rdigen Stra&#xDF;en in Berlin, die als Bezeichnung nur eine Nummer tragen: &#xAB;Stra&#xDF;e 462&#xBB;, zum Beispiel. Es sind sonderbare Leerstellen im urbanen Raum, wo doch sonst alles und jedes symbolisch besetzt wird, und sie stimmen irgendwie auch optimistisch: Die Welt ist noch nicht fertig gebaut, sagen uns die &#xFC;ber 400 Berliner Nummernstra&#xDF;en, es gibt durchaus noch Platz in der Galerie der ehrbaren Menschen. Ahnungslos &#xFC;ber die Praxis der Berliner Stra&#xDF;enbenennung, kann man Respekt haben vor der Haltung, erst mal abzuwarten und der Versuchung zu widerstehen, einfach mal eine &#xAB;Blumenstra&#xDF;e&#xBB; zu kreieren, nur damit das so seine Ordnung hat mit den Bezeichnungen.<br xmlns=""/>
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Vielleicht ist man hier aber auch einfach gebrannt. Stra&#xDF;ennamen sind Denkm&#xE4;ler. Denkm&#xE4;ler sind politisch codiert, und gerade in Berlin kann man damit nicht vorsichtig genug sein. Nach der Wende gabs mit den Lenin- und Stalin-Alleen genug zu tun f&#xFC;r Denkmalst&#xFC;rzer, und noch 2004 warteten 850 Stra&#xDF;en, die von den Nationalsozialisten umbenannt wurden, auf eine &#xDC;berpr&#xFC;fung, ob der urspr&#xFC;ngliche Name nicht vielleicht doch besser wieder einzusetzen w&#xE4;re. Als ob man damit nicht genug zu tun h&#xE4;tte, tragen Gr&#xFC;ne und CDU derzeit &#xFC;ber die Umbenennung der Koch- in die Rudi-Dutschke-Stra&#xDF;e einen erbitterten Streit aus.<br xmlns=""/>
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Auch die &#xAB;Stra&#xDF;e 41&#xBB;, lese ich heute in der &#xAB;Berliner Zeitung&#xBB;, h&#xE4;tte umbenannt werden sollen (Artikel online nicht verf&#xFC;gbar). In &#xAB;Susanne-und-Kurt-Crohn-Stra&#xDF;e&#xBB;. Bei allem Respekt vor dem Wirken der Crohns in der NS-Zeit, fragten sich aber die Anwohner der Stra&#xDF;e, muss es denn so ein Bandwurmname sein?<br xmlns=""/>
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Stra&#xDF;e 41. Warum auch nicht.</div></content></entry><entry><title>Des Journalisten Ehrenkodex:</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://weltblog.espace.ch/asien/des-journalisten-ehrenkodex.html"/><id>http://weltblog.espace.ch/asien/des-journalisten-ehrenkodex.html</id><published>2006-03-09T04:05:22Z</published><updated>2006-03-09T04:05:22Z</updated><summary>Journalismus ist nicht gleich Journalismus. Insbesondere auf den Philippinen, wo der Ruf der Gattung Medienschaffender nicht...</summary><author><name>Daniel Kestenholz</name></author><contributor><name>Daniel Kestenholz</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Journalismus ist nicht gleich Journalismus. Insbesondere auf den Philippinen, wo der Ruf der Gattung Medienschaffender nicht noch tiefer sinken kann. Wegen ein paar pechschwarzer Schafe.<br xmlns=""/>
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L&#xFC;gen oder Fakten? Einerlei. Hauptsache, Gegner werden gesch&#xE4;digt.<br xmlns=""/>
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"Teegelder"? Selten wegzudenken.<br xmlns=""/>
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Und ja, nirgendwo auf der Welt werden mehr Journalisten ermordert als auf den Philippinen - selbst mehr als im Irak.<br xmlns=""/>
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Also hat eine philippinische Journalistengewerkschaft einen Ehrenkodex zum Metier ver&#xF6;ffentlicht:<br xmlns=""/>
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The Journalist&#x2019;s Code of Ethics<br xmlns=""/>
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(What follows is the full text of the Journalist's Code of Ethics as adopted by the National Union of Journalists of the Philippines. A copy can be found on the website of the NUJP.)<br xmlns=""/>
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I. I shall scrupulously report and interpret the news, taking care not to suppress essential facts nor to distort the truth by omission or improper emphasis. I recognize the duty to air the other side and the duty to correct substantive errors promptly.<br xmlns=""/>
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II. I shall not violate confidential information on material given me in the exercise of my calling.<br xmlns=""/>
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III. I shall resort only to fair and honest methods in my effort to obtain news, photographs and/or documents, and shall properly identify myself as a representative of the press when obtaining any personal interview intended for publication.<br xmlns=""/>
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IV. I shall refrain from writing reports that will adversely affect a private reputation unless the public interest justifies it. At the same time, I shall fight vigorously for public access to information.<br xmlns=""/>
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V. I shall not let personal motives or interests influence me in the performance of my duties, nor shall I accept or offer any present, gift or other consideration of a nature that may cast doubt on my professional integrity.<br xmlns=""/>
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VI. I shall not commit any act of plagiarism.<br xmlns=""/>
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VII. I shall not, in any manner, ridicule, cast aspersions on, or degrade any person by reason of sex, creed, religious belief, political conviction, cultural and ethnic origin.<br xmlns=""/>
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VIII. I shall presume persons accused of crime of being innocent until proven otherwise. I shall exercise caution in publishing names of minors and women involved in criminal cases so that they may not unjustly lose their standing in society.<br xmlns=""/>
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IX. I shall not take unfair advantage of a fellow journalist.<br xmlns=""/>
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X. I shall accept only such tasks as are compatible with the integrity and dignity of my profession, invoking the &#x201C;conscience clause&#x201D; when duties imposed on me conflict with the voice of my conscience.<br xmlns=""/>
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XI. I shall conduct myself in public or while performing my duties as journalist in such manner as to maintain the dignity of my profession. When in doubt, decency should be my watchword.<br xmlns=""/>
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Journalist auf den Philippinen - eine berufliche Unm&#xF6;glichkeit?</div></content></entry><entry><title>H&#xE4;nde hoch - oder die Steuerrevolution</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://weltblog.espace.ch/lateinamerika_1/haende-hoch---oder-die-steuerrevolution.html"/><id>http://weltblog.espace.ch/lateinamerika_1/haende-hoch---oder-die-steuerrevolution.html</id><published>2006-03-07T13:11:01Z</published><updated>2006-03-07T13:11:01Z</updated><summary>Viel wurde geschrieben &#xFC;ber den ber&#xFC;hmten Linksruck in Lateinamerika, hei&#xDF; debattiert &#xFC;ber Reformer versus...</summary><author><name>Sandra Weiss</name></author><contributor><name>Sandra Weiss</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Viel wurde geschrieben &#xFC;ber den ber&#xFC;hmten Linksruck in Lateinamerika, hei&#xDF; debattiert &#xFC;ber Reformer versus Revolution&#xE4;re und was das gepolitisch und im Verh&#xE4;ltnis zu den USA bedeutet.<br xmlns=""/>
&#xDC;ber all der Ideologie gehen Details verloren, die vielleicht f&#xFC;r die weitere Entwicklung der politischen Kultur sehr viel wichtiger sind als gro&#xDF;e, ideologische Grundsatzdebatten.<br xmlns=""/>
Nehmen wir das Thema Steuern. Damit hat Lateinamerika traditionell ein Riesenproblem: Die Steuersysteme sind ungerecht, die direkten Steuern niedrig, die indirekten (MwSt) hoch, die Beh&#xF6;rden korrupt, Steuerhinterziehung ist ein Kavaliersdelikt und entsprechend gang und g&#xE4;be, und die &#xF6;ffentlichen Dienstleistungen, die eigentlich aus Steuergeldern finanziert werden sollen, sind miserabel.<br xmlns=""/>
Also kn&#xF6;pften sich Nestor Kirchner in Argentinien, Tabare Vazquez in Uruguay und Hugo Chavez in Venezuela gleich zu Anfang dieses leidige Thema vor und nahmen Reformen in Angriff, ohne vor der Macht der Reichen einzuknicken. In Montevideo wurde etwa die Schlie&#xDF;ung einer der gr&#xF6;&#xDF;ten Supermarktketten angeordnet. Die Ergebnisse sind beachtlich, wie beispielsweise diese Karikatur aus der argentinischen Tageszeitung P&#xE1;gina/12 verdeutlicht:<br xmlns=""/>
<img xmlns="" src="http://weltblog.espace.ch/files/images/2006/3/mob132_1141737570.gif" alt="" title=""/><br xmlns=""/>
&#xDC;bersetzung: H&#xE4;nde hoch und Auto her! - Bist du ein Dieb? - Klar - Uff, ich f&#xFC;rchtete schon, du seist jemand von der Steuerbeh&#xF6;rde.<br xmlns=""/>
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Noch erstaunlicher ist die &#xFC;berwiegend positive Reaktion der breiten Bev&#xF6;lkerung. Hier ein paar Kommentare:<br xmlns=""/>
Pablo, 37: Weiter so, endlich werden wir ein ernst zu nehmendes Land!<br xmlns=""/>
Susana, 50, Hausfrau: Fantastisch. Endlich gilt gleiches Recht f&#xFC;r alle.<br xmlns=""/>
Sergio, 42: Nur wenn alle ihre Steuern zahlen, geht es f&#xFC;r alle vorw&#xE4;rts.<br xmlns=""/><img width="80" height="60" border="0" src="http://weltblog.espace.ch/files/images/2006/3/80/mob132_1141737570.gif"/></div></content></entry><entry><title>Sommer und Fasching am Rio de la Plata</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://weltblog.espace.ch/lateinamerika_1/sommer-und-fasching-am-rio-de-la-plata.html"/><id>http://weltblog.espace.ch/lateinamerika_1/sommer-und-fasching-am-rio-de-la-plata.html</id><published>2006-03-01T22:16:46Z</published><updated>2006-03-01T22:16:46Z</updated><summary>Ein paar visuelle, sommerliche Faschingsgr&#xFC;&#xDF;e vom Rio de la Plata in den kalten, europ&#xE4;ischen Winter. Versehen...</summary><author><name>Sandra Weiss</name></author><contributor><name>Sandra Weiss</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Ein paar visuelle, sommerliche Faschingsgr&#xFC;&#xDF;e vom Rio de la Plata in den kalten, europ&#xE4;ischen Winter. Versehen mit einer Leseempfehlung (leider nur auf spanisch: <a xmlns="" href="http://www.pagina12.com.ar/diario/dialogos/21-63632-2006-02-27.html" target="_self">Interview mit Guillermo O'Donnel</a> in P&#xE1;gina 12 &#xFC;ber den Zustand der lateinamerikanischen Demokratien.<br xmlns=""/>
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<img xmlns="" src="http://weltblog.espace.ch/files/images/2006/3/mob131_1141252581.jpg" alt="" title=""/><br xmlns=""/><img width="80" height="60" border="0" src="http://weltblog.espace.ch/files/images/2006/3/80/mob127_1141251832.jpg"/></div></content></entry></feed>
